Online Mixing

Online Mixing ist eine im digitalen Zeitalter weit verbreitete Technik, bei der bestehendes Audiomaterial via Internet versendet und dann andernorts von einem Toningenieur gemischt wird. Folgendes sollten Sie beachten, wenn Sie vorhaben, ihre Aufnahme online mischen zu lassen.


Ein guter Rough Mix ist das Wichtigste!

Der Rough Mix ist ein klarer Hinweis auf die Idee, die hinter einer gemachten Aufnahme steht. Hier muss nichts „gemischt“ sein, denn es geht vor allem darum, die Richtung anzudeuten, in die es gehen soll. Des weiteren ist es wertvoll, einige Angaben zum Stück zu machen. Worum geht es im Text? Wie soll es am Ende klingen? Wurden bestimmte Mikrofontechniken eingesetzt? Klangbeispiele anderer Produktionen können sehr hilfreich sein, um dem Wunschklang so nah wie möglich zu kommen.
Schreiben Sie alle Gedanken in ein Textdokument und legen Sie es den Audiofiles bei.


Geben Sie mir ihren Sound!

Es ist oft sinnvoll, einzelnen Spuren in eine Spur zusammen zu fassen – vor allem wenn Sie mit den Verhältnissen zufrieden sind und diese Submischung eine wichtiger künstlerischer Bestandteil des Stücks geworden ist. Das Gleiche gilt für Effekte. Es ist nur bedingt möglich, einen bestimmte Effekt nachzubauen, mit dem Sie die ganze Zeit musikalisch gearbeitet haben. Falls Sie unsicher sind, bouncen Sie eine „trockene“ und eine Effektspur.

Überprüfen Sie alle Editierungen auf Sauberkeit. Ein Vocal Take mit Knacksern und angeschnittenen Atmern klingt nicht nur unnatürlich, sondern lenkt vor allem von der Performance ab!

Alle Spuren müssen den gleiche Startpunkt haben. Falls Sie mit Klick gearbeitet haben, wählen Sie den Anfang der Session oder des Takts als Startpunkt. Bitte geben Sie das Tempo in bpm an!

Alle Spuren sollten sinnvoll beschriftet sein. Z. B. : Bassdrum, Snare, MainVoice ect.

Alle Fader sollten beim bouncen auf Null stehen und Automationen nur dann mit gerendert werden, wenn es künstlerisch ausdrücklich erforderlich ist.

Senden Sie Monospuren bitte nur als eine einzelne Spur, und engen Sie Stereospuren bitte nicht mit dem Pan-Regler ein, „drehen“ Sie eher voll R/L und bouncen Sie die Datei als „stereo-interleaved“. Angaben zur Postion im Stereopanorama sind immer hilfreich. Vor allem gibt hier auch der Rough Mix Auskunft.

Bitte verzichten Sie auf Summenbearbeitung (Limiter, Kompressor oder EQ auf dem Master). Auch die Einzelspuren sind am besten pur zu halten und möglichst alle Plugins zu entfernen, es sei denn die gewählte Klangbearbeitung ist eine ausdrücklich künstlerische Entscheidung!

Achten Sie darauf, dass keine Spur übersteuert. Lassen Sie ein ein bisschen „Luft nach oben“, es gibt keinen Grund jede Spur voll auszusteuern.

 

Sampelrate: 44.1 kHz oder 48 kHz
Bitrate: 24-bit oder 32-bit Floating Point
Fileformat: Wave, Aiff

Bitte keine mp3!

Es besteht die Möglichkeit, Ihre Daten über einen FTP-Zugang auf den Komet-Studio-Server zu laden, oder sie per Wetransfer zu senden.